Ipamorelin ist ein selektiver Pentapeptid-Ghrelin-Agonist.
- 1 Nomenklatur und Identifikatoren
- 2 Struktur und Primärsequenz
- 3 Physikochemische Eigenschaften
- 4 Synthese und Herstellung (SPPS)
- 5 Rezeptor und Signalweg
- 6 Pharmakokinetik
- 7 Präklinische Studienlage
- 8 Klinische Studienlage und Zulassung
- 9 Regulatorischer Status in Deutschland
- 10 Analytik und Qualitätskontrolle
- 11 Abgrenzung zu verwandten Peptiden
- 12 Häufige Fragen (FAQ)
- 13 Einzelnachweise & Literatur
1. Nomenklatur und Identifikatoren
Ipamorelin (Ipamorelin (NNC 26-0161 / IPAM)). Systematische CAS-Nummer: 170851-70-4. PubChem-Zuordnung: 9831659.
2. Struktur und Primärsequenz
Die Primärsequenz von Ipamorelin besteht aus 5 Aminosäuren.
Primärsequenz (5 Aminosäuren):
AibHisD-2-NalD-PheLys
3. Physikochemische Eigenschaften
Physikochemische Kennzahlen von Ipamorelin: Molmasse 711,85 Da, Summenformel C₃₈H₄₉N≉O₅.
4. Synthese und Herstellung (SPPS)
Fmoc-SPPS.
Weiterführende Informationen zur Methodik finden Sie im Fachartikel Festphasen-Peptidsynthese (SPPS).
5. Rezeptor und Signalweg
GHSR-1a Agonismus.
6. Pharmakokinetik
Pharmakokinetische Eigenschaften von Ipamorelin: Eliminationshalbwertszeit liegt bei ca. 2 Stunden.
7. Präklinische Studienlage
| Modell | Spezies | Dosierung | Endpunkt | Ergebnis | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Ipamorelin Bindungsmodell | In-vitro | 10 nM |
Rezeptoraffinität | Spezifische Bindung nachgewiesen | Ipamorelin Forschungsdokumentation |
8. Klinische Studienlage und Zulassung
Der aktuelle klinische und arzneimittelrechtliche Entwicklungsstatus von Ipamorelin ist eingeordnet als: Forschungssubstanz / WADA Verbotsliste.
9. Regulatorischer Status in Deutschland
In Deutschland fällt Ipamorelin unter arzneimittelrechtliche Bestimmungen nach AMG und HWG sowie relevante Doping-Regularien.
10. Analytik und Qualitätskontrolle
Die analytische Chargenkontrolle von Ipamorelin (711,85 Da) nutzt hochauflösende RP-HPLC und ESI-Massenspektrometrie.
11. Abgrenzung zu verwandten Peptiden
In der biochemischen Praxis unterscheidet sich Ipamorelin strukturell und funktionell von anderen Vertretern der Kategorie Wachstumshormonachse (GHRH & GHRP).
12. Häufige Fragen (FAQ)
Q: Welche Eigenschaften besitzt Ipamorelin?
Ipamorelin ist ein biochemisch dokumentiertes Molekül aus der Kategorie Wachstumshormonachse (GHRH & GHRP) mit der Summenformel C₃₈H₄₉N≉O₅.
13. Einzelnachweise & Literatur
- Raun K. et al. (1998): Ipamorelin, selective GH secretagogue. Eur J Endocrinol, 139(5), S. 552-561. [PMID:9844992]