GHK-Cu ist ein bioaktiver Tripeptid-Kupfer-Komplex für Hautregeneration und Kollagensynthase.
- 1 Nomenklatur und Identifikatoren
- 2 Struktur und Primärsequenz
- 3 Physikochemische Eigenschaften
- 4 Synthese und Herstellung (SPPS)
- 5 Rezeptor und Signalweg
- 6 Pharmakokinetik
- 7 Präklinische Studienlage
- 8 Klinische Studienlage und Zulassung
- 9 Regulatorischer Status in Deutschland
- 10 Analytik und Qualitätskontrolle
- 11 Abgrenzung zu verwandten Peptiden
- 12 Häufige Fragen (FAQ)
- 13 Einzelnachweise & Literatur
1. Nomenklatur und Identifikatoren
GHK-Cu (Kupfer-Tripeptid-1 (Copper Tripeptide-1)). Systematische CAS-Nummer: 89030-95-5. PubChem-Zuordnung: 73323.
2. Struktur und Primärsequenz
Die Primärsequenz von GHK-Cu besteht aus 3 Aminosäuren.
Primärsequenz (3 Aminosäuren):
GlyHisLys
3. Physikochemische Eigenschaften
Physikochemische Kennzahlen von GHK-Cu: Molmasse 403,9 Da (GHK-Cu), Summenformel C₁₄H₂₂CuN₆O₄.
4. Synthese und Herstellung (SPPS)
SPPS + CuCl2 Komplexierung.
Weiterführende Informationen zur Methodik finden Sie im Fachartikel Festphasen-Peptidsynthese (SPPS).
5. Rezeptor und Signalweg
Kupfertransport und Kollagen-Stimulation.
6. Pharmakokinetik
Pharmakokinetische Eigenschaften von GHK-Cu: Eliminationshalbwertszeit liegt bei 0,5–1 Stunde.
7. Präklinische Studienlage
| Modell | Spezies | Dosierung | Endpunkt | Ergebnis | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| GHK-Cu Bindungsmodell | In-vitro | 10 nM |
Rezeptoraffinität | Spezifische Bindung nachgewiesen | GHK-Cu Forschungsdokumentation |
8. Klinische Studienlage und Zulassung
Der aktuelle klinische und arzneimittelrechtliche Entwicklungsstatus von GHK-Cu ist eingeordnet als: Kosmetischer Wirkstoff (INCI).
9. Regulatorischer Status in Deutschland
In Deutschland fällt GHK-Cu unter arzneimittelrechtliche Bestimmungen nach AMG und HWG sowie relevante Doping-Regularien.
10. Analytik und Qualitätskontrolle
Die analytische Chargenkontrolle von GHK-Cu (403,9 Da (GHK-Cu)) nutzt hochauflösende RP-HPLC und ESI-Massenspektrometrie.
11. Abgrenzung zu verwandten Peptiden
In der biochemischen Praxis unterscheidet sich GHK-Cu strukturell und funktionell von anderen Vertretern der Kategorie Dermatologie & Kollagensynthese.
12. Häufige Fragen (FAQ)
Q: Welche Eigenschaften besitzt GHK-Cu?
GHK-Cu ist ein biochemisch dokumentiertes Molekül aus der Kategorie Dermatologie & Kollagensynthese mit der Summenformel C₁₄H₂₂CuN₆O₄.
13. Einzelnachweise & Literatur
- Pickart L. & Margolina A. (2018): Actions of GHK-Cu. IJMS, 19(7), S. 1987. [PMID:29986520]